Beim Lesen
Langsames oder stockendes Lesen, häufiges Verlieren der Zeile oder Schwierigkeiten, Gelesenes wiederzugeben.
Woran erkennt man LRS und Dyskalkulie? Wie hilft integrative Lerntherapie? Verständliche Orientierung für Eltern – ohne vorschnelle Diagnosen.

Wenn Lesen und/oder Rechtschreiben über längere Zeit deutlich schwerfallen, kann eine Lese-Rechtschreibschwäche oder -störung vorliegen. Nicht jeder Schreibfehler ist ein Hinweis auf Legasthenie: Entscheidend sind das Gesamtbild und die anhaltenden Schwierigkeiten.
Langsames oder stockendes Lesen, häufiges Verlieren der Zeile oder Schwierigkeiten, Gelesenes wiederzugeben.
Häufige Auslassungen oder Vertauschungen von Buchstaben, unterschiedliche Schreibweisen desselben Wortes oder anhaltend hohe Fehlerzahlen.
Frustration, Vermeidung von Leseaufgaben, Unsicherheit oder sinkendes Selbstvertrauen können dazukommen – müssen aber nicht.
Diese Beobachtungen allein sind keine Diagnose. Eine medizinische oder psychotherapeutische Fachdiagnostik kann erforderlich sein.
Eine Rechenstörung betrifft häufig grundlegende Vorstellungen von Zahlen, Mengen und Rechenoperationen. Schwierigkeiten können sich dadurch über Jahre fortsetzen, weil späterer Mathematikstoff auf diesen Grundlagen aufbaut.
Schwierigkeiten, Mengen abzuschätzen, Zahlen zu vergleichen oder Zahlbeziehungen zu verstehen.
Langes zählendes Rechnen, unsichere Grundrechenarten oder Probleme beim Übertragen bekannter Rechenwege.
Textaufgaben und mehrschrittige Rechnungen können schwerfallen, obwohl das Kind engagiert mitarbeitet.
Integrative Lerntherapie arbeitet gezielt an den Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Sie berücksichtigt außerdem, wie ein Kind lernt, was es motiviert und wie sich schulische Misserfolge auf sein Selbstvertrauen auswirken können.
Das Ziel sind tragfähige Kompetenzen und Strategien – nicht bloß das kurzfristige Vorbereiten auf die nächste Klassenarbeit.
Gezielte, möglichst früh beginnende und an den jeweiligen Schwierigkeiten ausgerichtete Förderung kann Lese-, Rechtschreib- und Rechenkompetenzen verbessern und Kinder emotional entlasten.
Wichtig: Eine vollständige „Heilung“ oder ein bestimmter Erfolg lässt sich nicht garantieren. Ziele und Fortschritte hängen von vielen Faktoren ab.
Fragen persönlich klären ↗Welche Aufgaben fallen schwer? Seit wann? Was klappt bereits gut? Beobachtungen ohne Druck sammeln.
Mit Lehrkräften und gegebenenfalls Fachstellen sprechen, um Ursachen und passenden Unterstützungsbedarf einzuordnen.
Passende, fachlich geplante Förderung beginnen und Fortschritte regelmäßig prüfen.
Sie brauchen noch keine fertige Diagnose, um uns Ihre Fragen zu stellen. SpreeFuchs begleitet Eltern vom ersten Kontakt an und erklärt mögliche Wege zu Diagnostik, Förderung und Finanzierung.
Kontakt aufnehmen ↗Nein. Schreibfehler kommen beim Lernen häufig vor. Erst wenn Schwierigkeiten über längere Zeit anhalten und weitere Kriterien erfüllt sind, kommt eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung infrage. Das sollte fachlich abgeklärt werden.
Nein. Eine Rechenstörung ist nicht gleichbedeutend mit geringer Intelligenz. Kinder können in anderen Bereichen viele Stärken haben.
Gezielte Förderung kann nachweislich Fortschritte ermöglichen. Wie viel und wie schnell sich etwas verbessert, ist individuell verschieden; feste Erfolgsquoten oder eine Heilung können wir nicht versprechen.
Das hängt von Umfang und Förderbedarf ab. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Kostenübernahme infrage kommen. Wir beraten Sie und bieten zusätzlich unsere lerntherapeutische Nachhilfe als eigenständiges, günstigeres Förderkonzept an.
BVL – Diagnostik LRS · BVL – Diagnostik Dyskalkulie · BVL – Therapie bei Legasthenie · BVL – Therapie bei Dyskalkulie
Wir besprechen mit Ihnen, welcher Weg sinnvoll sein kann – von Lerntherapie bis lerntherapeutischer Nachhilfe.
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